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Professionell und qualifiziert

Anerkennung Ihrer Diplome

Anerkennung von Berufsausbildungen

Wichtige Punkte bevor Sie dar├╝ber nachdenken in die Schweiz zu gehen, ist die Anerkennung ihrer Berufsausbildung

Einrichtungen in der Schweiz verlangen eine schweizerische Berufsanerkennung ab Datum Stellenantritt oder in absehbarer Zeit nach Stellenantritt. F├╝r das Anerkennungsverfahren wird eine Sprachpr├╝fung in einer der drei Landessprachen (Deutsch, Franz├Âsisch, Italienisch) auf B2 Niveau verlangt. In manchen F├Ąllen stellt das Kanton zus├Ątzliche Sprachanforderungen an die Bewerber. Wenn die Sprachkenntnisse nicht auf dem verlangten Niveau sind, unterst├╝tzen und beraten wir Sie, in Zusammenarbeit mit unseren Partnern (Dozenten und Sprachschulen in der Schweiz und im Ausland), den Sprachanforderungen zu gen├╝gen. Sie sollten dieses Angebot nutzen, denn nicht alle Sprachausbildungen sind und werden in der Schweiz anerkannt.

Auch ein nicht zu vernachl├Ąssigender Punkt ist die Herkunft von Ihnen bzw. ├╝ber welchen Pass sie verf├╝gen. Verf├╝gen Sie ├╝ber keinen Pass aus einem der EU Staaten, gelten Sie als dritt Staatsangeh├Ârige. Hier ist unter den aktuellen Bedingungen eine Einreise in die Schweiz nur in Ausnahmef├Ąllen m├Âglich. Auch ein wichtiger Bestandteil ist die Anerkennung Ihrer Berufsausbildung, auch hier spielt der Ausbildungsort eine sehr grosse Rolle.

Nicht alle Ausbildungen werden in der Schweiz anerkannt. So wurde das Anerkennungsverfahren z.B. f├╝r Pflegeberufe ge├Ąndert. Bevor Sie eine Anerkennung beantragen k├Ânnen m├╝ssen Sie beim SKR einen so genannten PreCheck durchlaufen. Dort werden Ihre gesamten Unterlagen gepr├╝ft und Sie erhalten eine Einsch├Ątzung mit den in der Schweiz anzuerkennenden Berufsausbildung anhand Ihrer eingereichten Diplome.

Es gibt Ausbildungen die aktuell im Gesundheitswesen nicht gleichwertig anerkannt werden z.B. Altenpflege = CH Fachangestellte Betreuung oder z.B. Facharzt f├╝r Viszeralchirurgie diesen Abschluss kennt man in der Schweiz nicht.

Daher schlagen wir ihnen vor, sich vorrangig und einschl├Ągig zu informieren, sehr gerne stehen wir Ihnen als kompetentes Team zur Seite.

Anstellung als tempor├Ąr Mitarbeiter

Wir stellen nur Mitarbeiter an, die bereits ├╝ber eine Anerkennung des SRK verf├╝gen.

Stellungnahme der Gesundheitsdirektion ZH

Am 1. Februar 2020 ist das Bundesgesetz ├╝ber die Gesundheitsberufe (Gesundheitsberufegesetz; GesBG SR 811.21) sowie die dazugeh├Ârigen Verordnungen (Gesundheitsberufeanerkennungsverordnung (GesBAV, SR 811.214), Registerverordnung GesBG (SR 800.216) und Gesundheitsberufekompetenzverordnung (GesBKV, SR 811.212) in Kraft getreten. Darin geregelt wird auch die Aus├╝bung verschiedener Gesundheitsberufe in eigener fachlicher Verantwortung sowie die damit verbundenen Berufspflichten. F├╝r Anstellungen von Pflegefachpersonal ist im Gesundheitsgesetz ┬ž3 in Verbindung mit ┬ž36 (GesG) geregelt, unter welchen Kriterien Spitex-Institutionen und Alters- und Pflegeheime betrieben werden d├╝rfen.

Im Weiteren machen wir Sie gerne darauf Aufmerksam, dass Pflegefachpersonen mit einem positiven PreCheck, ihre Arbeit zwar ausüben dürfen, jedoch nur als Praktikant,-in oder unter fachlicher Aufsicht einer Dipl. Pflegefachperson, welcher bereits über eine Berufsausübungsbewilligung oder über das entsprechende in der Schweiz erworbene Diplom als Pflegefachperson HF, bzw. bereits über die Anerkennung des im Ausland erworbenen Berufsabschlusses verfügt.

Die ausl├Ąndischen Pflegefachpersonen m├╝ssen zwingend ihren im Ausland erworbenen Berufsabschluss, bzw. das┬áDiplom, vollst├Ąndig beim SRK anerkennen lassen, inkl. den Sprachnachweis auf Stufe B2 beibringen, wenn sie als gleichwertige Pflegefachpersonen angestellt und entlohnt werden sowie dieselbe Verantwortung tragen.

Es hat bez├╝glich Anstellungskriterien von Pflegefachpersonen in Spitex, Heimen, Spit├Ąlern, u.a.m. keine Praxis├Ąnderung gegeben. Jeder ausl├Ąndische Berufsabschluss muss von SKR anerkannt werden und wird anschliessend ins nationale Gesundheitsberuferegister eingetragen. Dies dient zur Qualit├Ątssicherung unter den Gesundheitsberufen und den Personen, die sich in einem solchen Beruf bekannt machen.┬á

Unter zh.ch finden Sie alle Informationen, Gesuchsformulare sowie Merkbl├Ątter, z. B. Bewilligung zum Betrieb eines Alters- und Pflegeheimes oder ┬áeiner Spitex-Institution. Unter Personal finden Sie die geltenden Anstellungsbestimmungen betreffend SKR Anerkennung. Bitte Lesen Sie diese aufmerksam durch.

Betreffend den in Deutschland erworbenen Berufsabschluss in Krankenpflege, Altenpflege u.s. w. gilt ab September 2013  folgendes: 

Die dreij├Ąhrige deutsche Altenpflegeausbildung ist bez├╝glich Zulassungsvoraussetzungen und Umfang┬ánicht┬ámit der schweizerischen Ausbildung zum dipl. Pflegefachmann/ zur dipl. Pflegefachfrau HF vergleichbar und erf├╝llt auch┬ánicht┬ádie Mindestanforderungen der EU-Richtlinie 2005/36/EG f├╝r Krankenschwestern und Krankenpfleger, die f├╝r allgemeine Pflege verantwortlich sind. Daher wurde der Vergleich der deutschen Ausbildung in Altenpflege zu einem Pflege- oder Betreuungsberuf der Sekundarstufe II (Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ und Fachfrau/Fachmann Betreuung EFZ mit Fachrichtung Betagtenbetreuung) vorgenommen.┬á

Der Vergleich der Ausbildungen Altenpflege und Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ (FaGe) hat aufgezeigt, dass deutsche Altenpflegerinnen/Altenpfleger umfangreiche Ausgleichsmassnahmen absolvieren m├╝ssten, um eine Anerkennung mit dem Abschluss Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ zu erlangen.

Dies ist der Fall, weil die schweizerische Ausbildung alle Altersgruppen ber├╝cksichtigt, w├Ąh┬şrend die deutsche Altenpflege auf die Pflege von alten Menschen ausgerichtet ist.

Das Berufsbild und die Kompetenzen der dreij├Ąhrigen deutschen Altenpflege sind mit der schweizerischen Ausbildung┬áFachfrau/Fachmann Betreuung EFZ (FaBe) Fachrichtung Betagtenbetreuung am ehesten vergleichbar.┬áDer Ausgleichsbedarf zur Erlangung der Anerkennung (Gleichwertigkeit) w├╝rde sich in einem vertretbaren Rahmen halten.

D.h. die Altenpflegeausbildung wird in der Schweiz als Fachfrau,-mann Betreuung EFZ anerkannt.

Das Anerkennungsverfahren des SRK erm├Âglicht, dass Gesundheitsfachpersonen mit vergleichbarer Ausbildung und Berufserfahrung vergleichbare Stellen besetzen k├Ânnen. Dieses Verfahren wird in mehreren Schritten durchgef├╝hrt und ist zeitaufw├Ąndig.

Wie beginnt das Anerkennungsverfahren?

Das Anerkennungsverfahren beginnt mit dem obligatorischen PreCheck. Diese erste kostenlose Beurteilung Ihrer Unterlagen erfolgt ├╝ber das Onlineportal www.precheck.ch.┬áBeim PreCheck wird in einem kostenlosen Verfahren abgekl├Ąrt, ob das SRK f├╝r die Behandlung Ihres Gesuchs um Anerkennung zust├Ąndig ist. Um Sie vor unn├Âtigen Kosten zu bewahren, erfolgt gleichzeitig eine Einsch├Ątzung, ob Ihr Gesuch Aussicht auf Erfolg hat. F├╝r die detaillierte inhaltliche Pr├╝fung m├╝ssen Sie im Anschluss ein kostenpflichtiges Gesuch einreichen.

Ihre Vorteile:

  • M├╝hsame Postwege und Versandkosten werden gespart

  • Unterlagen k├Ânnen online eingereicht werden

  • Die Antragstellenden sind immer und ├╝berall ├╝ber den aktuellen Stand informiert

  • Fragen k├Ânnen direkt ├╝ber das Onlineportal gestellt werden

  • Aktuelle Merkbl├Ątter und Informationen sind abrufbar

  • Das Resultat und Informationen zu den weiteren Modalit├Ąten und den Kosten sind direkt auf dem Onlineportal verf├╝gbar

Was kostet das Anerkennungsverfahren?

Die Anerkennung kann bis zu CHF 1ÔÇś000.- kosten. Je nach Beruf werden zus├Ątzlich CHF 130.- Registrierungsgeb├╝hr f├╝r das Nationale Register der Gesundheitsberufe NAREG verrechnet. Die Geb├╝hren werden in einer Gesamtrechnung oder in zwei Teilrechnungen erhoben. Bitte beachten Sie, dass je nach Anerkennungsverfahren die Kosten unterschiedlich sind. Die detaillierten Kostenangaben pro Beruf finden Sie auf unserer Internetseite abrufbar unter dem entsprechenden Beruf.

Direkte Anerkennung Diplome der Medizinalberufe aus Staaten der EU/EFTA

Personen mit Diplomen aus einem Staat der EU/EFTA ben├Âtigen f├╝r die berufliche Niederlassung eine Diplomanerkennung. Wer w├Ąhrend h├Âchstens 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr Dienstleistungen erbringen will, muss das Meldeverfahren einleiten.

Voraussetzungen f├╝r die Anerkennung

Die kumulativ zu erf├╝llenden Voraussetzungen, unter denen ein Diplom aus einem Staat der EU/EFTA in der Schweiz anerkannt werden kann, sind die Folgenden:

  • Die gesuchstellende Person besitzt die Staatsangeh├Ârigkeit der Schweiz oder eines Vertragsstaates der Schweiz (EU oder EFTA) bzw. der/die Ehepartner/in besitzt die Staatsangeh├Ârigkeit eines dieser Staaten;

  • Das vorgelegte Diplom (inklusive die allf├Ąllig notwendigen zus├Ątzlichen Bescheinigungen) entspricht der in der EU-Richtlinie 2005/36/EG bzw. im EFTA-├ťbereinkommen enthaltenen Bezeichnung;

  • Das Diplom (inklusive allf├Ąllige zus├Ątzliche Ausweise) wurde von der in der EU-Richtlinie bzw. im EFTA-├ťbereinkommen genannten Beh├Ârde ausgestellt.

90-Tage-Dienstleistende, d.h. Personen, die ihre berufliche Hauptt├Ątigkeit und ihren Wohnsitz in einem Staat der EU/EFTA beibehalten und sich nicht in der Schweiz beruflich niederlassen wollen, sind verpflichtet, das Meldeverfahren einzuleiten. Zugang zum Meldeverfahren siehe nachstehend unter ÔÇ×LinksÔÇť.

Spracheintrag

Medizinalpersonen, die den Beruf in der Schweiz aus├╝ben wollen, m├╝ssen ├╝ber die daf├╝r erforderlichen Sprachkenntnisse verf├╝gen. Sprachkenntnisse k├Ânnen im Medizinalberuferegister (MedReg) eingetragen werden. Gesuche um Eintragung einer schweizerischen Amtssprache (Deutsch, Franz├Âsisch, Italienisch) k├Ânnen zusammen mit dem Gesuch um Anerkennung eingereicht werden. Die n├Ąheren Informationen sind dem Antragsformular zu entnehmen. Die Eintragung weiterer Sprachen kann erst nach erfolgter Anerkennung und nur ├╝ber die Online-Sprachmeldung beantragt werden. Die Geb├╝hr je Spracheintrag betr├Ągt zwischen CHF 50 und CHF 100. Informationen ├╝ber Gesuchseinreichung, Voraussetzungen f├╝r den Eintrag, Geb├╝hren / Verfahrensablauf sowie wichtige weitere Hinweise siehe: www.spracheintrag.admin.ch.

(maximal 90 Tage pro Kalenderjahr)

EU/EFTA-B├╝rgerinnen und ÔÇôB├╝rger, die w├Ąhrend maximal 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr einen reglementierten Beruf in der Schweiz aus├╝ben m├Âchten, m├╝ssen vor der Erbringung der Dienstleistung eine Meldung beim SBFI erstatten. Die Berufsqualifikationen werden von der zust├Ąndigen Beh├Ârde sorgf├Ąltig nachgepr├╝ft, wenn der Beruf Auswirkungen auf die ├Âffentliche Gesundheit oder Sicherheit hat. Im Vergleich zum Anerkennungsverfahren bei Niederlassung sind die Fristen k├╝rzer. Das zentralisierte Verfahren ist dank dem Online-Portal vereinfacht.

Alle Dienstleistungserbringenden aus der EU/EFTA unterstehen zudem einer weiteren Meldepflicht beim Staatssekretariat f├╝r Migration SEM - Meldeverfahren f├╝r kurzfristige Erwerbst├Ątigkeit. Die Online-Meldung hat vor Beginn der Dienstleistungserbringung zu erfolgen. Diese Meldebest├Ątigung ist eine zwingende Voraussetzung f├╝r die Einreise in die Schweiz.

Bitte beachten Sie, dass einige Dienstleistungen aufgrund der aktuellen Gesundheitslage bis auf weiteres nicht erbracht werden d├╝rfen oder eingeschr├Ąnkt sind. Meldungen beim SBFI sind m├Âglich und werden nach der Nachpr├╝fung der Berufsqualifikationen an die f├╝r die Berufsaus├╝bung zust├Ąndigen Beh├Ârden weitergeleitet. Auf kantonaler Ebene wird ├╝ber die Zulassung zur Berufsaus├╝bung und Einreise in die Schweiz entschieden.

Wir vermitteln Sie zuverl├Ąssig!

Der Arbeitsmarkt in der Schweiz wird immer flexibler, viele entscheiden sich daf├╝r, ausschliesslich in befristeten Arbeitsverh├Ąltnissen zu arbeiten. Wenn Sie auf der Suche nach einer beruflichen Ver├Ąnderung sind, k├Ânnte eine Tempor├Ąrarbeit genau das Richtige f├╝r Sie sein.